25. Januar 2006

Huh, ich hab gedacht, jetzt muß ich langsam mal wieder was hier reinstellen, sonst vereinsamt mein Blog noch. Ich bin bloß gar nicht in bloggiger Laune. Meine finanziellen Probleme überfordern mich völlig und irgendwie schafft man es dann gar nicht mehr, sich mit anderen Sachen zu beschäftigen. Es ist eben auch sehr zeitaufwendig, immer nach Jobangeboten zu suchen und Bewerbungen zu schreiben und sich vorzustellen und dann passiert einfach nichts und niemand meldet sich. Ich hab schon seit sechs Wochen nichts mehr an meiner aktuellen Hausarbeit geschrieben, und mit der war ich schon so weit!Es ist wirklich unglaublich deprimierend. Aber erst mal muß ich über die nächsten zwei Monate kommen, und wie, ist mir schleierhaft. Und ich muß eben auch noch eine weitere Hausarbeit schreiben, bis ich mich überhaupt für die Abschlußprüfung anmelden kann. Von Zeit für Forschung für die Magisterarbeit mal ganz abgesehen. Manchmal kommen echt so viel blöde Sachen zusammen. Das alles was in den letzten zwei Monaten passiert ist, war mehr, als ich ertragen kann. Und dann muß ich mir immer anhören "anderen Leuten gehts noch viel schlechter als dir". Na toll. Das löst auch nicht meine Probleme. Jetzt bitte Daumen drücken, dass ich heute noch ein gutes (und erfolgreiches!) Jobangebot finde und überhaupt hat Frau Feli zur Zeit nicht mehr sehr viele Antworten. Ein munterer Eintrag war heute leider nicht drin.

Kommentare:

  1. Liebe Frau Feli.
    Kopf hoch! Wenn Sie eine aufrechte Körperhaltung einnehmen, die Nase ein wenig gegen den Himmel richten, und tief - vielleicht etwas kältere Luft - einatmen, richtet sich eventuell auch die Seele wieder ein bisschen auf.
    Es ist nicht immer leicht. Aber im Nachhinein gesehen, ist vieles sicher auch gar nicht so schwer gewesen.
    Das, unsere Gesellschaft viel zu sehr beschäftigende, Thema Geld ist natürlich ein heikles und sollte auch nicht vernachlässigt werden. ABER: Wenn es so sein sollte, dass Sie ohne zusätzliches Einkommen gesundheitliche oder psychische Einschränkungen hinnehmen müssten, dann würde ich Ihnen raten, unter Umständen auch einen dieser unliebsamen Gelegenheitsjobs anzunehmen, wie etwa Callcenter oder Ähnliches. Geld ist dann an 1. Stelle der Prioritätenliste zu stellen. Der Abschluss und das Auswandern in die Schweiz ist dann eben für ein, zwei Monate zurückzustellen.
    Durchbeißen heißt es jetzt: jeden Morgen - auch wenn es mühsam ist - zeitig aufstehen, kurz jobben, zu Hause angekommen an der Arbeit schreiben und dann ein oder zwei Stunden faulenzen oder sich selbst etwas Gutes tun. Die Arbeit jetzt in die Hand nehmen. - Augen zu und durch. Bestimmt ist diese offensichtlich unbehagliche Lebensphase dann schnell wieder bereinigt.
    Ich will jetzt nicht schreiben, wie Ihr Problem zu lösen wäre, das traue ich mir gar nicht zu. Aber ich kann Ihnen ein bisschen Mut schicken. Ich wünsche Ihnen, dass Sie hocherhobenen Hauptes, mutig durch die Welt marschieren und Problemen, die sich Ihnen in den Weg stellen, die Zunge zeigen.
    So leicht kriegt man Frau Feli sicher nicht unter.
    sp

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  2. Liebste aller Frau Felis,
    lass dich aufmuntern, denn ich bin wieder in Linz und damit im Einzugsbereich meines fantastischen Telefons. Lass uns also schnacken, wird ohnehin mal wieder Zeit, gelle!

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