14. August 2006

Ähh, Zeit ist relativ, wie wir seit Albert E. wissen

Ja, also das mit den sieben Tagen hab ich dann ja nicht so richtig eingelöst. Besser, ich verspreche einfach gar nichts mehr. Aber der Sommer ist ja offenbar eh fast vorbei, und da Frau Feli jetzt nicht mehr in Sommerbrut brät, kann sie ja auch mal wieder einen Eintrag schreiben. So, wie sich mein Leben in den letzten Monaten entwickelt hat, könnte sich dieser Blog zu einem Ich -lästere -über -meinen -Chef -Forum ausweiten, womit ich ja womöglich auf breite Resonanz stossen könnte, wenn ich an den Alltag geneigter Freunde denke..! Ich hoffe nur inständig, dass mein Chef noch nicht auf die Idee gekommen ist, mal nach meinem Blog zu suchen, von dem ich ihm (*ja, wir reden einfach über alles* *Wimpernklimper*) (Er hat mich tatsächlich auch schon gefragt, wie ich seine Beziehung einschätzen würde. Machen das nur Briten? Oder spinnt er einfach ein bisschen? Ich glaube das Letztere. Ich habe Beweise.) in meiner Naivität auch schon erzählt habe. Aber dazu müßte er ja erstmal den Namen des Blogs rauskriegen. Was ich ihm nicht zutraue.
Abgesehen von meinen eindrucksvollen Job- Erfahrungen habt Ihr den Vorteil, jetzt in konzentrierter Form meine außerordentlich spannenden, in den letzten Monaten angehäuften Erlebnisse im quirligen Berliner Stadtteil Neukölln genießen zu dürfen. Aber die werden natürlich nur häppchenweise offenbart. Gleich ein Schocker zu Beginn: ich habe die ungute Befürchtung, dass der so sehr an Stichwaffen interessierte Herr aus dem Stock unter mir wieder zurückgekehrt ist. Wahrscheinlich aus der Untersuchungshaft, wie mir eine nette Juristen- Bekannte inzwischen erläutert hat. Ich hab neulich was Derartiges (alkoholisiertes) im Hausflur getroffen und wäre vor Schreck fast in meinen Briefkasten gefallen. Vielleicht sollte ich, gemäß Wunsch der Frau Ulli, doch nach Österreich einwandern. Aber, siehe Wolf Haas (welchen ich ja außerordentlich gerne lese, also: nachmachen!Ihr werdet es mir danken!) : auch da bringen Menschen andere Menschen sehr unlauter um die Ecke. Das Verlassen Berlins wäre fürs Erste schon genug. Das kommt vorläufig, mangels Studienabschluß bloss noch nicht in Frage. Sagt Frau Feli. Endlich mal wieder.

1 Kommentar:

  1. Na endlich, ich dachte, das Blog mottet total ein. Ich freue mich darauf, endlich wieder was von Dir zu lesen - vor allem, was Geschichten vom Cheffe betrifft. Viele Grüße, K.

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