6. Dezember 2006

Mehr Lesen! Und: Menschen in Neukölln Teil 4

Dieser Eintrag wird sich ganz banal darum drehen, dass ich meine Blogroll bzw. meine Linkliste ergänzt habe. Das war nötig, weil es einfach keinen vernünftigen Grund gibt warum ich Sites, die ich sowieso sehr oft lese und nach Neuem durchstöbere, hier nicht verlinken soll. Dazu gehört die von mir überaus bewunderte Madame Wurzeltod , die mir durch Katjuscha (siehe die Links links ;) ) nahegelegt wurde. Das Design ihrer Site finde ich überwältigend und, was meinen persönlichen Internet- Horizont angeht, einzigartig. Ein faszinierende Mischung aus skurrilem Humor, konsequenter Graphik und sagenhaften Fotografien, um mal mit Adjektiven um sich zu werfen. Und was mich schon alleine begeistert, dass Madame W. Edward Gorey einen eigenen Bereich ihrer Homepage gewidmet hat. Das ist ein britischer amerikanischer! (gemäß Hinweis von eben jener Madame W.)
Illustrator, den ich kenne, weil er die Kurzgeschichten von Kipling und Saki bebildert und ihnen damit eine sehr eigenartige und leicht morbide Note verliehen hat. Toll. Eine Saki- Ausgabe vom Zürcher Diogenes- Verlag hat es mir vor Jahren mal sehr angetan. Der hat, glaube ich, dann auch Goreys Zeichnungen für eine ganze Reihe anderer Krimis der etwas schwärzeren Sorte verwendet.

Neu ist auch der Link zum Gegenblog zu meiner Nicht-Lieblingszeitung, den ich bei k.s corner fand und sofort begann, ihn regelmäßig zu lesen. Zu oft darf ich das aber nicht machen, weil ich dann zu sehr ins Grübeln über eben jene Zeitung und ihre niederträchtigen Absichten komme. Und das Design haben sie auch noch aufgeschickt (was mich ein wenig an das Original erinnert und nicht unbedingt mein Geschmack ist), also= angepasst.
Außerdem, und völlig unpassend zu den obigen Themen, aber für mich nicht ganz unwichtig:
Ich war beim Friseur! Seit Sommer hatte ich einen schrägen Pony und ansonsten leicht stufig geschnittene Haare, etwa schulterlang. Das habe ich jetzt ein bisschen geändert..ein Relaunch, sozusagen. Mit Hilfe eines sehr netten Friseurs. Kurz: ich sehe jetzt aus wie Edna Mode aus den "Incredibles". Fast. (Hee, jetzt nehmt mich nicht zu ernst! Über meine Friusr lästern darf nur ich!) Nur ohne die Augenringe und jünger. Und meine Brille ist ein kleines bisschen anders geschnitten. Aber trotzdem, ich mache mir ja jetzt Gedanken, dass das zu streng aussehen könnte. Wo mir doch neulich in der Schlange in der Bank ein seltsamer Mensch mitgeteilt hat, ich würde ja eine "Männerabstecherbrille" (!!) tragen und sollte mir doch dringend eine andere zulegen. Ts. Da hab ich aber schon sehr drüber lachen müssen. Das wird unter "Menschen in Neukölln Teil IV" verbucht. Bei der nächsten Gelegenheit folgt ein Beweisfoto. Von Edna gibts hier schon mal eins. Ich glaube ja, dass sie eine Art Zitat auf Coco Chanel sein soll, schließlich ist Edna ja ebenfalls Designerin, vom Aussehen mal abgesehen.
Sagt Frau Feli.

Kommentare:

  1. Hurra! Frau Feli ist wieder da! *freu*

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  2. also so http://encyclopedia.quickseek.com/images/Edna_Mode.jpg
    siehst du aus, frau feli. jööööö!

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  3. @Katjuscha:
    Eigentlich hatte ich ja auch einen Link zu einem Bild gepostet, hast Du den gesehen? Ich fürchte, man kann die Links mitunter nur schlecht erkennen, weil sie farblich nicht sehr stark abgesetzt sind. Hab noch nicht rausgekriegt, wie man sie in türkis (oder so) ändern kann. Aber auf Deinem Foto erkennt man die Details der Frisur noch besser. Das haben sie ja echt wahnsinnig genau durchgestaltet. Sehr liebevoll gemacht :)

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  4. hey frau feli, den link hab ich leider tatsächlich nicht gesehen ... danke, dass du uns beim cutest-couple award angemeldet hast ;-) wir hätten uns nämlich nicht getraut, da vorzusprechen ...

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  5. Liebe Frau Feli

    Ich fühle mich von Ihren lieben Worten zutiefst berührt, geschmeichelt, geehrt und umworben, um mal mit Verben um sich zu werfen. ;)

    Ich hoffe, es macht Ihnen nichts aus, dass ich Sie in meiner kleinen Pressemappe zitiert habe.

    Nochmals untertänigsten Dank, Frau Feli.

    Love & monkey brains,

    - Suzanne

    P.S.: Obwohl er partout sehr britisch zeichnete, war Gorey in Tat und Wahrheit Amerikaner.

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  6. So schnell vergeht ein Jahr. 2006 ist geschafft. (Hab nicht alles gelesen. Aber überall reingelesen. (Die Wahrscheinlichkeit, dass ich einen Post komplett gelesen habe ist je kürzer dieser ist umso größer.))

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