3. März 2007

Apfelsinenomamatschkuchen

Und hier kommt dann der Vollständigkeit halber gleich noch ein Kuchenrezept. Dieses soll quasi ein virtuelles in memoriam an meine im Dezember verstorbene über alles geliebte Oma sein, die, als wir (neun) Enkel noch klein und süß waren, immer diesen wunderbaren Kuchen gebacken hat. Und ich mag auch Kuchen mit einem durschnittlichen Feuchtigkeitsgehalt, ja. (Weil der mit den Kirschen auch schon durch eine gewisse Matschigkeit besticht.)
Also:
350 g Butter
350 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
abgeriebene Schale einer Zitrone
6 Eier
350 g Mehl
3 gestr. TL Backpulver
1 Dose Mandarinen (kann man auch weglassen)
ca. 1 Tasse Orangensaft,
mit sehr viel braunem Zucker (bzw. Rohrohrzucker, aber der ist schrecklich teuer) aufgefüllt

Butter, Zucker, Vanillezucker und Zitronenschale schaumig rühren, die Eier unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und ebenfalls unterrühren.
Nach Wunsch die Mandarinen unterheben. Den Teig auf einem gefetteten Backblech verteilen und ca. 1/2 Stunde bei 200- 220°C backen. Während des Backens den Orangensaft mit dem Zucker in einem kleinen Topf erhitzen, bis sich die Flüssigkeit um etwa 1/3 reduziert hat. Den fertigen Kuchen sofort nach dem Backen mit einer Gabel einstechen und den Saft auf dem Kuchen verteilen.

Ich bin ja inzwischen schon desillusioniert worden, weil mir eine Freundin ein annähernd gleiches Rezept in einem Backbuch eines weithin bekannten Backpulver- Herstellers gezeigt hat. Dazu muß man wissen, dass ich das Rezept noch verändert
habe und das ursprüngliche Rezept von meiner Oma (das bei uns in der Familie jahrzehntelang als besonders lecker und schnell gerühmt wurde) damit zu 100% dem in dem Kochbuch entspricht. Seufz. Aber der Kuchen von meiner Oma war immer was ganz besonderes, trotzdem! Sagt Frau Feli.

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