18. Juni 2007






So, jetzt habe ich es endlich hinbekommen, zwei weitere Bilder aus Lissabon hochzuladen. Ich weiß auch nicht, wo der Haken ist. Der Browser, der Server, keine Ahnung, aber es ist fürchterlich, wenn man immer mindestens drei Anläufe braucht.

Ein sehr nettes Treffen hatte ich neulich, als ich die Ehre hatte, den Freund der K., nämlich Tom endlich mal leibhaftig kennenzulernen. Wir haben uns sehr nett unterhalten, die Oranienstrasse im Abendlicht beguckt und lecker Bio- Burger gegessen. Dabei haben wir Animationsfilme in aller Länge und Breite erörtert, was ungemein erhellend war. Außerdem habe ich ihn mehr oder weniger gezwungen, mich zu verlinken. Was 1. eine beeindruckende Leistung ist, wenn man bedenkt dass er gefühlte zwei Köpfe größer ist als ich und worauf er 2. in seinem Blog auch tunlichst hinweist. Hehe. Aber nicht sehr auffällig.

Die Fotos zeigen übrigens einerseits die Eisentreppe zur Aussichtsplattform des schönsten und größten Elevadors in Lissabon. Ein großer Fahrstuhl, außen aus ähnlichem Eisengeflecht wie die Treppe, die Kabine innen mit Holz verkleidet und ein sehr stimmungsvoller Aufentshaltort. Andererseits ist ein Fliesenbild zu sehen, offensichtlichstes Merkmal von Lissabon, genannt Azulejos. Eigentlich ist die gesamte Stadt komplett von oben nach unten gefliest, bis in Schlafzimmer und Kirchen. Oft zeigen die Fliesen Bilder, wie hier in unserer Lieblings- Cervejaria (angesichts der Größe und der Fliesen könnte man sagen: Trinkhalle) oder auch abstrakte graphische Muster, die sich auf jeder Fliese wiederholen. Die Trinkhalle wird vom Reiseführer zurecht bejubelt, für Qualität von Bier und Gerichten. Man sitzt in den Gewölben eines ehemaligen Klosters, die sich weit nach hinten und um diverse Ecken ausdehnen, was abends zu einem beeindruckenden Lautstärkepegel führen kann. Dort hat man uns mit portugiesischer Hausmannskost bewirtet, reichhaltig und preiswert. Im vorderen, niedrigeren Teil, der eher Kneipenartig wirkt, kann man aber auch einfach ein für Portugal sehr typisches, mild- würziges Bier aus der hauseigenen Brauerei trinken. Die Mönche des ehemaligen Klosters waren es, die mit dem Bierbrauen angefangen hatten, ich glaube, es war sogar die erste Brauerei in Portugal. Aus der Zeit stammen auch die Azulejos, die im Hauptraum die vier Jahreszeiten darstellen. Auf den Fotos hier leider nicht zu sehen, die zeigen nämlich den eigentlichen Schankraum. Man beachte das Freimaurersymbol, vielleicht sind die Bilder doch neuer ?! Leider ist die Qualität ziemlich pixelig, ich hab die Fotos mit meinem Handy gemacht. Sagt Frau Feli.
Ach ja: Cervejaria da Trindad, Rua Nova da Trindad 20, Lissabon.
Und man muß oft anstehen abends.

Kommentare:

  1. auf diesem lift war ich auch. superschön! gabs bei euch auch auf jedem aussichtspunkt frisch gepressten orangensaft?

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  2. Wie schön. Ich war letztes Jahr nach langer Zeit noch einmal für zwei wochen in Lissabon, und es hat mir sehr gut gefallen. Der Elevador war mir allerdings zu voll ;-)

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  3. @Katja
    Orangensaft gabs, frischgepresst. Haben wir aber nur ein- oder zweimal wahrgenommen. Wir haben ja die ganze Zeit Espresso getrunken :).
    @Kid 37
    Danke! Ich war ganz hingerissen von der Stadt. Wir hatten großes Glück, glaube ich.Weil wir Anfang Mai gefahren sind, war es wohl noch nicht so voll und der Elevador hatte genug Platz für alle Mitfahrer. Nett, Dich hier mal gesehen zu haben!

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