26. August 2007

Stöckchen II - Ungesunde Dinge, die nicht grundlegend zur Ernährung nötig sind (außer zu meiner..)

1. Süßes oder Saures?
Süüüß! Was sonst..

2. Schokolade oder Gummibärchen?
Schokolade, ganz klar. Gummibärchen mag ich im Kino, weil Schokolade so unkontrollierbar schmiert im Dunkeln.

3. Chips oder Popcorn
Ähhh. Ich sagte, doch, Schokolade. Zur Not Popcorn. Salzig. Aber das kommt einmal in hundert Jahren vor. Und Chips sind bei mir ein untrügliches Anzeichen von Verzweiflung- weil nichts anderes da ist.

4. Eis am Stiel oder Waffeleis?
Waffeleis, aber kein abgepacktes. Nur handgeschöpft, sozusagen. Am Kottbusser Damm, schon fast neben der Kottbusser Brücke, befindet sich ein neuer Coffeeshop, der das Beste Bio- Eis hat, das ich jemals gegessen habe. Unglaublich!! Vor allem Schokolade. Natürlich. Absolut hitverdächtig. Und ich hab da keine Aktien. (Leider!)


5. Meine allerliebste Süßigkeit ist:
Muß ich das noch wiederholen? Ja? Also: pure Schokolade in Tafelform (in erster Linie Vollmilch in verschiedenen Härtgraden ;), mit Salz(!!) ), Pralinen, heiße Schokolade (mit Schlagsahne! Und nicht die aus der Sprühdose, bloss nicht!), Schokoladenkuchen (und viiiele andere Kuchensorten...) Schokoladenkekse (und einige andere Kekssorten).

6. Mein liebstes Dessert ist:
:))))))
Hehehe.
??
Na?
Natüürlich.
Mousse au Chocolat.
Und das meiste, wo Himbeeren, Erdbeeren, Aprikosen, Knubberkirschen oder Pflaumen drin sind.

7. Wenn du jemandem eine Freude mit etwas zum Naschen machen willst, dann nimmst Du…?
Kuchen. In den allermeisten Fällen. Selbstgebacken, weil das persönlicher ist. Und natürlich, was ich selber gerne mag. Nicht, weil ich darauf aus wäre, alles mit aufzuessen (was gelegentlich auch vorkommt :) ), sondern weil man ja irgendwie doch von sich ausgeht. Aber Sonderwünsche werden natürlich berücksichtigt.

8. Ich erinnere mich noch als ich ein kleines Kind war, …:
Bei uns gab es nicht viel Süßigkeiten. Die waren im Küchenschrank in einer bestimmten Dose, alles zusammen. Und da durften wir uns hin und wieder was draus nehmen. (Die war dann natürlich mitunter auch auf geheimnisvolle Weise plötzlich leer. Und es gab auch Streit um Süßigkeiten, die wir alle gerne mochten. Die wurden dann ganz gerecht aufgeteilt, von meiner Mutter.)

Am Wochenende war das gemeinsame familiäre Kaffeetrinken ein Ritual, das ich immer sehr genossen habe. Und da gab es ganz oft eine Bremer Spezialität (also, ich kenne die nur aus Bremen und der unmittelbaren Umgebung): Kapuzinertorte. Eine kleine Biskuittorte aus hellem Teig, die mit einer dünnen Cremeschicht überzogen und flächendeckend mit Stiften aus Baiser bestreut war. Sooo lecker. Und so ein zu-Hause-Gefühl. Wir saßen alle zusammen im Wohnzimmer, jeder in seine Sofaecke gekuschelt, und haben- gelesen! Das war der kleinste gemeinsame Nenner in meiner Familie. Es gab viel Streit und viele Probleme, aber gelesen haben wir alle vier gerne, ich, meine Schwester und meine Eltern. Und das war eigentlich das größtmögliche Gefühl von Harmonie und Geborgenheit, wenn wir zusammen gelesen haben. Es kam auch vor, dass wir uns unterhalten haben über die Bücher, die wir gerade gelesen haben, aber das war selten.

9. Was müsste man dringend erfinden:
Noch mehr Methoden, Schokolade lecker zu verarbeiten.
Schokolade, die keine Flecken macht.
Schokolade, deren Menge auf die Länge von Büchern berechnet ist. So eine Art Formel aus Lese-, Essgeschwindigkeit, Qualität (bzw. Spannungsgrad)
des Buches und der Schokolade. Und nach der berechnet bekommt man dann ein nettes kleines Paket mit mehreren Schokoladentafeln in der üblichen Größe. Und die Anzahl variiert dann, je nach Buch. Und die Schokolade wäre in der Geschmacksrichtung und der Verpackung ebenfalls auf den Inhalt des Buches abgestimmt. Bei Krimis und Harry Potter mehr, bei Marcel Proust weniger (weil zäh..ich spreche aus Erfahrung..), aber dafür sehr speziell und elegant verpackt, und bei Murakami mit grünem Tee drin..bei Henry Miller mit Chili. Hehe. Das hab ich so ähnlich sogar schon mal verschenkt.


10. Was am liebsten gar nicht erst erfunden worden wäre:
After eight. Grauenhaft.

11. Wie wäre für dich eine Welt ohne Naschwerk?
Nicht der Rede wert. Ich wäre gar nicht erst geboren worden. Frau Feli in einer unsüßen Welt, das ist vollkommen unmöglich.

Das Stöckchen kam übrigens von der Dame hier herüber geflogen. Danke!

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