27. August 2008

Menschen in Neukölln Teil 11

Neulich war ich mal wieder auf dem Weg zur U-Bahn. Viele von meinen Geschichten ereignen sich auf dem Weg von und zur U-Bahn, im U-Bahnhof selbst, auf dem Platz davor, d.h. dem Hermannplatz in meinem Fall. Man könnte also sagen: Die U-Bahn ist das zweite Zuhause des Berliners. Und viele Menschen verhalten sich dort auch so, im positiven wie im negativen Sinn, und meistens eher im negativen.

In diesem Fall schlängelte ich mich durch die vielen Leute, die auf dem Wochenmarkt, der mehrmals wöchentlich auf dem Hermannplatz stattfindet, einkauften. Aufgrund der quasi wogenden Menschenmassen blieb direkt vor den Augen eines Blumenverkäufers zwischen den Einkaufsrollern stecken.

"Hier sehen noch einje Leute so aus, als ob sie Blumn mit nach Hause nehm werdn!!"

kurze Pause

"Blumn braucht doch jeda! Vitamine füre Seele."


Das hat mir den Tag erhellt. Auch ohne Blumen.




(Muss immer noch sparen. Die großen Sträuße bitte in der Fahrschule abgeben.)

1 Kommentar:

  1. ...ich liebe diese spontanen "Aufheller" im Gewirre der Stadt!

    Schön!!!!

    aloha aus frankfurt

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