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17. Januar 2006

Das Phrasikon

So, ich hau das jetzt mal hier ganz unsortiert hin:

„Dann kannst du deine Knochen im Taschentuch nach Hause tragen“
„Die Südländer, die haben ein ganz anderes Temperament als wir/ die können ganz anders feiern/ tanzen/ haben ein anderes Lebensgefühl
„na ja, man ist ja nicht in Deutschland, aber man muss schon sagen: die geben sich Mühe.“
Das ist ja ein ganz anderer Kulturkreis
In Familie machen (!!)
Geschmackvolle/ ästhetische Aktfotografien
Mädels klarmachen
Mädels abschleppen
Auf Männerfang gehen
Partylöwe
Hans- Dampf- in- allen- Gassen
Ein junger Spund, ein Hallodri
Die jungen Wilden
Asphaltcowboy
Großstadtindianer
Kanns nich meckern
Das hat sich ja ganz schön gemacht hier im Osten
mach dich nackig (bzw. „nakich“)
Naturkinder (alles südlich von Lüdenscheid)
Etwas ist ursprünglich/ naturbelassen
Sich anhübschen, sich aufbrezeln
Beziehungsunsatz (von Ulli): Es liegt nicht an dir!
Das ist jetzt ganz anders als du denkst
Ich kann alles erklären
Ich ruf dich wieder an, dann können wir ja mal einen Kaffee trinken gehen

Weinchen, Käffchen/ Kaffeechen, Teechen, Sektchen(!)- viele Grüße an Kathrin!
Die Seele baumeln lassen
Sich mal so richtig verwöhnen lassen (Kosmetikerin oder Partner/in)
Mal die Füße hochlegen
Auf Freiersfüßen wandeln
Der wär ja auch ’ne Sünde wert
Eine süße Sünde, mal so richtig sündigen (meist in Bezug auf Essen)
Sich auch mal was gönnen (in Verbindung mit einem spitzbübischen Augenzwinkern)
Ballettratte
Theatermacher
Die Bretter, die die Welt bedeuten
Blut, Schweiß und Tränen in etwas investieren
Der Ball ist rund und das Spiel dauert 90 Minuten
Die Schale nach Hause tragen
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel
„Das Leder“ = der Fußball
Wonnemonat Mai
Hüftgold, Fettpölsterchen, Winterspeck abtrainieren
Eine Folie für etwas...
Paradigmenwechsel
Blitzkrieg
Kosten-Nutzen-Rechnung
Event
Schreiberling
Ein Halbgott in weiß
Ein Energiebündel
Bücherwurm, Leseratte
Etwas spannend finden
Nacht- und- Nebel-Aktion
Spaßbremse
Etwas oder jemand ist un- /entspannt
Etwas ist „ein Stück weit...“
Mach dich mal locker
Komm mal runter
Du, da musst du dich aber echt mal öffnen/ drauf einlassen/ das durch dich durchlassen etc.
Froher Hoffnung sein
Was kleines unterm Herzen tragen
Einen Braten in der Röhre haben
Winkel- Advokat
Seelenklempner
Schlepptop
Toskana- Fraktion
Abfeiern bis der Arzt kommt
Bürohengst
Fleischbeschau
Waffengang
„Was muss denn gerade für einen Film (o.ä.) gesehen haben?“
kein Blatt vor den Mund nehmen
Main- Metropole, Mainhattan
Location, stylish
Mogelpackung
Sein drittes Bein (!)
Eine frauliche Figur haben
Dickhäuter
Für Ulli: in Linz beginnt’s
- das Panorama entschädigt für den anstrengenden Aufstieg
es gibt kein falsches Wetter, es gibt nur falsche Bekleidung
der Autor will den Leser zum Denken anregen -
X-mas
Sich zurückziehen (aus dem Geschäft, abends ins Bett...wohin auch immer)
„Ich bin in der IT- Branche tätig“
„sich mal einen ruhigen Abend machen“
„Und wo bist du involviert?“
An der Matratze horchen, in Morpheus Armen ruhen
Auf die Pauke hauen
Auf Tour gehen
Bei denen kann man echt vom Fußboden essen
Blitzeis- die Strassen verwandelten sich in spiegelglatte Rutschbahnen
Bordsteinschwalbe bzw. Dockschwalbe
Das älteste Gewerbe der Welt
Das eigene Heim- ein richtiges Nest, ein Liebesnest
Den Gürtel enger schnallen
Den Rhythmus im Blut haben
Den würd ich auch nicht von der Bettkante stossen
Der hat seinen Führerschein ja wohl im Lotto gewonnen
Die Damen aus dem horizontalen Gewerbe
Die schönste Nebensache der Welt (je nach Interessenlage Fußball oder Seks, s. dort)
Die Stadt der Liebe
Ein candlelight-dinner
ein freches Früchtchen (Länderpunkte!)
Ein ganz heißer Feger
Ein gestandenes Mannsbild
ein Langfinger
Ein strammer junger Bursche
Ein Tänzchen wagen, das Tanzbein schwingen
Ein Vitamincocktail, ein kleiner Vitaminstoß
Eine kesse Göre
Einen kleinen Snack nehmen
Etwas ist eine Reise wert
feten (als Verb)
Flotte Musik (fast schon wieder gut, in Bezug auf easy listening)
in ’98 haben wir...
Jemand haut kräftig in die Tasten
Jemandem eine Abreibung verpassen
Kontaktieren/ kontakten
Küchenfee
Leben/ Essen(?) wie Gott in Frankreich
Medienmensch
meine bessere Hälfte
Mir fällts wie Schuppen aus den Haaren (witzig gemeint, anstatt: wie Schuppen von den Augen fallen)
Party machen
Rasseweib/ Vollweib
Rosige Zeiten
Sex mit weichem ‚s’,“Seks..“ wahlweise auch „seksy“
Sich Einen genehmigen, Einen heben, Einen zischen (!), Einen hinter die Binde gießen
So richtig schlemmen
Spree- Athen, Elb- Florenz, Isar- Metropole, das Venedig des Nordens
Up’n Swutsch gehen, mal richtig Abhotten (spez. Norddeutsch bzw. Hamburger Platt)
Verhüterli, Lümmeltüten, Pariser
was leckeres zu essen zaubern
Zarte Bande knüpfen