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26. April 2013

Die schönste Leiche Italiens oder was Venedig und Berlusconi gemeinsam haben (Teil I)

Dieser Text ist eigentlich schon älter, da ich ihn aber nur handschriftlich (!) in ein Notizbuch geschrieben hatte, verschwand er still und heimlich aus meinem Gesichtsfeld. Neulich fand ich ihn wieder, und da ist er nun, leicht angepasst, erweitert und glattgeschmirgelt.


I

Ich glaube, die Venezianer hassen die Touristen ein bisschen. Das haben sie mit den Berlinern gemeinsam. Leute (wie mich, zum Beispiel), die hingerissen das Postboot anstarren und kichernd durch das Hochwasser waten, die die zahlreiche schmalen Durchgänge und Gassen verstopfen, weil sie fortwährend fotografieren.
Venedigs morbide Schönheit wird zurecht häufig zitiert. Die Stadt strahlt viel von der Faszination einer kunstvoll aufgebahrten Mumie aus und sie verwest nichtsdestotrotz weiter, wenn auch voll Eleganz. Anders als Berlusconi, wie ich finde, um den Titel des Eintrags aufzugreifen. Die Stadt liegt in der Lagune wie die kunstvoll aufgebahrte Leiche eines Heiligen in einer Kirche. Ich musste an diesen hier denken, der zwar möglicherweise Italiener war, allerdings als Katakombenheiliger schon länger außer Landes weilt. Aber Venedig ist nicht nur eine schöne Leiche, sondern auch ein Wald aus Stein. Das war mein erster Eindruck: Es gibt in dieser Stadt kaum Grün. Höchstens in Form von Gärten, hinter hohen Mauern erahnbar, oder als ramponierte Rasenfläche vor der Universität.

     
                                                                                   

II

Venedig als Idee verkörpert die Philosophie der Renaissance: Menschen erschaffen etwas allein auf der Basis eines Gedankenkonstrukts. Ein Beweis der Macht menschlichen Willens. Auch wenn ich natürlich im Reiseführer gelesen habe, dass die Lagune schon viel früher besiedelt wurde und sicher nicht mit der Absicht, etwas unwahrscheinliches zu beweisen. Seit Jahrhunderten wird Venedig totgesagt, der Untergang steht dauerhaft unmittelbar bevor: La Serenissma versinkt, verdünnisiert sich wieder im Meer. Und doch ist es immer wieder nicht soweit. Wer weiß, vielleicht würde Venedig ohne die ganzen Touristen jetzt sofort untergehen. Wie mein Bücherregal, dass vor allem durch die Last der darin befindlichen Bücher nicht umkippt, wenn es auch unter ihnen fast zusammen zu brechen scheint. Touristen sind sozusagen der Mörtel und der Schimmel Venedigs in Personalunion. Eine Stadt, die sich auf einer sehr kleinen Fläche erhebt und ursprünglich auf Sand gebaut ist, auf einer Sandbank. Eigentlich wie Sylt, nur zugebauter. Und auf Pfählen. Aber wir wollen nicht kleinlich sein mit den Vergleichen.

III


Kirchen, die als Zentralbau angelegt sind, wie diese hier (auch oben im Bild), haben an sich weder einen Eingang noch einen Ausgang- jede Pforte sprengt das Prinzip des Kreises. An die Rundung angepasste Kirchentüren und -portale habe ich noch nie gesehen. Insoweit sprengt natürlich jeder Zentralbau das Prinzip des Kreises, weil er eben Portale usw. besitzt. Das ist vielleicht doch keine so bahnbrechende Überlegung, wie ich beim Anblick der Kirche dachte. Hm.

IV


Das Klischee zeichnet Italiener als Menschen mit Lebensart, die das Dasein genießen. Venedig ist voller hastig vorbei eilender Italiener mit grauen Gesichtern, die deprimiert oder genervt wirken und die sich vor allem schnell von Ort zu Ort bewegen, um (im November) nicht mehr zu frieren als nötig.
Wahrscheinlich stimmt das Klischee einfach nicht. Stimmen Klischees jemals? Und worauf basierend entstehen sie eigentlich?

V

Das Teatro la Fenice ist wunderschön, aber nur so lange man sich auf den großen Saal konzentriert. Alles andere wurde eben doch nicht so historisch genau wieder aufgebaut. Wie sollte man auch? Welche Stadt kann heute noch Handwerker bezahlen, die jede Stuckrosette, jeden Wandfries einzeln per Hand herstellen? Verlässt man den Theatersaal mit den opulenten Deckenmalereien, Kronleuchtern und dem schimmernden Samt, fällt auf, wie oberflächlich das Opernhaus wieder zusammen geschustert wurde. Die Stuckfriese, die die Wände zur Decke hin abgrenzen, sehen ein bisschen nach Baumarkt aus, hinter den Fußbodenleisten lugen Kabel hervor. Alles ein bisschen Disney, alles ein bisschen modern gammelndes Venedig.

Die allermeisten Gäste kamen erst in den letzten Minuten ins Theater. Touristen, die sich spontan für das Konzert entschieden, nehme ich an. Wir haben nämlich dasselbe getan. Es hat was elektrisierendes, wenn ein Freund an einer Litfaßsäule stoppt und sagt, hey, wir könnten jetzt ins Konzert gehen. Und schon sitzen wir drinnen und wussten kaum, wie uns geschah.

                                                                                 


VI

Das Essen in den Restaurants ist grauenhaft, wenn man sich von auffälligen Schildern leiten lässt und großartig, wenn man 1. das Glück hat, gute Tipps zu bekommen und 2. eine Spürnase hat. (Wie wir. Beweis links.) Einen wesentlichen Anteil seiner Künstlichkeit bezieht Venedig daraus, dass pro Tag, pro Stunde quasi, eine unfassbare Menge von Touristen durch die Stadt geschleust werden. Und jedes Restaurant, fast jedes Geschäft und jedes Museum sind auf die Touristen ausgerichtet, und das wird besonders beim Essen deutlich. Und trotzdem übt die Stadt, wie sie im Novembernebel daliegt, eine große Faszination auf mich aus. Venedig schweigt im November, und das sehr beredt. Es gibt viele Momente, in denen ich auf meinen Wegen völlig alleine auf den Brücken stehen bleibe, mich in engen Durchgängen verliere und mich plötzlich auf dem kleinen Platz zwischen einem Marmordenkmal und einer Linde wieder finde, wo ich begonnen hatte.

VII


Ein Einzelzimmer im Hotel ist genauso teuer wie ein Doppelzimmer. Das ist ein Zustand, den ich als Single anprangere. Die Pension gehört einem Ehepaar mit Papagei. Er sitzt auf einer Stange neben der Eingangstür und beobachtet das Geschehen auf der Straße durch die große Fensterscheibe: eine Art Wachhund, nur in bunt. Manchmal macht er leise schnarrende Geräusche und rückt ein bisschen auf der Stange hin und her. Er kann auch ein paar Worte sprechen, aber meine paar Brocken Italienisch reichen nicht zum Papageienverstehen. Ich hatte auch nicht die Muße, mich lange genug neben ihn zu stellen, um seine Worte aufzuschnappen. Ich habe ihn erst richtig gesehen, als er sich bewegte. So exotische Tiere nehme ich wahrscheinlich selbstverständlich als künstlich an.



VIII

Die Heizungen sind mir suspekt. In meiner Pension zumindest stehen keine Zahlen an den Thermostaten der uralten Heizkörper. Ich als Deutsche engagiere im Geiste sofort ein Heer von Installateuren um diesen Missstand zu beheben. Kann ja nicht angehen, ts. Es ist außerdem grässlich feucht-kalt, völlig der Jahreszeit angemessen und spürbar bis ins Knochenmark. Wahrscheinlich sind im Laufe der Geschichte viel mehr Venezianer an den Folgen von Rheuma (kann man überhaupt an Rheuma sterben? Nun. Dies ist kein Medizin-Blog.) gestorben als an der Pest. Auf dem Bild rechts ist übrigens eine Art elektrische Mückenabwehr zu sehen, wie man mich später aufgeklärt hat. Denn natürlich hat Venedig auch im November noch Mücken in eindrucksvoller Größe zu bieten. Unter die Lamellen dieser Apparatur werden ominöse Pappkärtchen geschoben, die noch ominösere Chemikalien im Zimmer verdampfen und die Mücken abhalten/sterben/kichern lassen sollen. Da ich das alles ja noch nicht weiß, steige ich Nachts mit dem Stadtführer (Michael Müller Verlag! Sehr zu empfehlen! Bekomme ich kein geld für! Leider!) bewaffnet den venezianischen Mücken hinterher und könnte schwören, sie kichern bestimmt. Die schicke Plastiktischdecke gehört natürlich zur Pension mit dem Papagei.

                                                               


IX

Der Dogenpalast

Der Dogenpalast ist eine gewaltiger Speicher von Bürokratie aus einer Zeit, von der man glaubt, es hätte noch keine Bürokratie gegeben. Das dunkle Innere hat eine erdrückende Wirkung, die zahllosen Säle hintereinander gereiht, Gänge, Treppen, Zimmer, Kammern. Alles mit dunklem Holz getäfelt, zum Teil mit Wandbehängen und Intarsien, riesige Gemälde. Das graue Tageslicht dringt kaum bis ins Innere. In der Sala del Maggior Consiglio, dem Saal des großen Rats, zeigt ein Fries oben unter der Zimmerdecke die Porträts sämtlicher Dogen. Aus der Höhe schauen sie streng auf die Besucher herab. Darunter fällt ein Gemälde auf, auf dem der Porträtierte mit einem schwarzen Tuch übermalt ist. (Wie oft schon wollte die Leute gerade seine Geschichte hören?) Er wurde hingerichtet, weil er korrupt war. Wahrscheinlich eher, weil er jemandem im Weg war oder zu offensichtlich erwischt wurde.




4. August 2010

Elf Monate

... fast ein Jahr ist vorbei, dann kann man ja auch mal wieder was schreiben. Nicht zuletzt deshalb, weil es zu lang ist, um es bei Twitter unterzubringen, und kurz genug, um mich nicht vom Schreiben abzuschrecken.

Im Moment ist mein Leben sehr schwierig, es läuft viel schief. Liebeskummer, mein Job urplötzlich weg, Geldprobleme mit fürchterlich überzogenem Konto sowieso. Ich weiß nicht, wie es nach meinem Abschluss weitergehen wird: Werde ich das Promotionsstipendium bekommen? Was für eine Zensur werde ich überhaupt für die Abschlussarbeit bekommen? Und die Prüfungen? Der Liebeskummer begleitet mich als ein permanentes Grundgefühl, wie eine Verkörperung all dessen, was mich zusätzlich belastet und traurig macht, wobei die Geldprobleme natürlich am existenziellsten sind.

Also eilte ich heute kurz vor der Schliessung in die Bibliothek, um mir einen Film auszuleihen, der mich etwas aufmuntern und ablenken könnte. Hektisch zog ich DVDs aus den Regalen, auf der Suche nach einem Film mit Untertiteln. Letzten Endes orientierte ich mich an den Abbildungen auf den Hüllen, es musste schnell gehen: Ein französischer Film, vorne eine dunkelhaarige Frau mit ernstem Gesicht abgebildet. Gut, dachte ich, bloss nicht zu lustig. Der zweite Film russisch, eine Entwicklungsgeschichte, offenbar auch eher ernst.

Ich ging zum Ausgang und erst in der U-Bahn sah ich mir die DVDs genauer an, der Titel des französischen Films:

J'ai horreur de l'amour.

Hm. Manchmal sendet mein Unterbewußtsein mir sehr eindeutige Botschaften.

Elf Monate

... fast ein Jahr ist vorbei, dann kann man ja auch mal wieder was schreiben. Nicht zuletzt deshalb, weil es zu lang ist, um es bei Twitter unterzubringen, und kurz genug, um mich nicht vom Schreiben abzuschrecken.

Im Moment ist mein Leben sehr schwierig, es läuft viel schief. Liebeskummer, mein Job urplötzlich weg, Geldprobleme mit fürchterlich überzogenem Konto sowieso. Ich weiß nicht, wie es nach meinem Abschluss weitergehen wird: Werde ich das Promotionsstipendium bekommen? Was für eine Zensur werde ich überhaupt für die Abschlussarbeit bekommen? Und die Prüfungen? Der Liebeskummer begleitet mich als ein permanentes Grundgefühl, wie eine Verkörperung all dessen, was mich zusätzlich belastet und traurig macht, wobei die Geldprobleme natürlich am existenziellsten sind.

Also eilte ich heute kurz vor der Schliessung in die Bibliothek, um mir einen Film auszuleihen, der mich etwas aufmuntern und ablenken könnte. Hektisch zog ich DVDs aus den Regalen, auf der Suche nach einem Film mit Untertiteln. Letzten Endes orientierte ich mich an den Abbildungen auf den Hüllen, es musste schnell gehen: Ein französischer Film, vorne eine dunkelhaarige Frau mit ernstem Gesicht abgebildet. Gut, dachte ich, bloss nicht zu lustig. Der zweite Film russisch, eine Entwicklungsgeschichte, offenbar auch eher ernst.

Ich ging zum Ausgang und erst in der U-Bahn sah ich mir die DVDs genauer an, der Titel des französischen Films:
J'ai peur de l'amour.

Hm. Manchmal sendet mein Unterbewußtsein mir sehr eindeutige Botschaften.

30. November 2008

Katzen, die man mag

weitere Fotos von FrauFeli



Dies ist quasi ein Test-Post, weil ich hinreissender Weise herausbekommen habe, wie man die Fotos aus meinem Fotoblog (naja, ein Account, dass nicht Flickr heisst) auf meinen normalen Blog bekommen kann. Ha. Endlich.


Oben könnt Ihr die meines Wissens am dümmsten guckende Katze Berlins bewundern. Ein Kater. Und weil er so dumm guckt, finde ich ihn sehr sehr niedlich. Und was ist die Konsequenz? Die Feststellung, dass ich wieder eine Katze haben möchte. Obwohl ich nichts gegen eine intelligenter guckende Katze einzuwenden hätte. Und gegen eine, die ein bisschen weniger überzüchtet aussieht. Aber er ist so süß. Ach. Dazu müßte ich umziehen. Am besten in die verehrungswürdige Wohnung, die der kleine graue Kater (Pekka heißt er) in den Sommerferien bewohnt hat, bis sein Besitzer wieder zurück aus dem Urlaub war. Die Wohnung enthielt unter anderem Dielen, hohe Wände, drei Zimmer, einen Balkon (der um die Ecke ging!) eine großartige Begrünung (Hallo, Realität! Feli und Pflanzen?! Nun ja.) und eine idyllische Aussicht, die an Hinterhöfe in Italien (Lieblings-südeuropäisches Land bitte einsetzen) denken ließ. Ach. Und noch mal ach.

18. Oktober 2008

Hoi zäme!

Fremdsprachen können zahlt sich ja immer aus. Deswegen fahre ich Montag für eine Woche in die Schweiz. (Nicht, dass es irgendjemandem auffiele, wenn ich mich drei Monate in Lappland aufhielte..! Was jetzt ja wahrscheinlich auch Samland oder so heisst, aber für Verifizierungen ist es zu spät und meine dämliche Erkältung zu weit fortgeschritten.)

Vielleicht kann ich ja meine Schweizerdeutsch-Kenntnisse erweitern, zur Not durch wiederholtes Anschauen von Sprachlernvideos..oder so ähnlich. Auf jeden Fall werde ich die momentane Lage der schweizer Schokoladen-Produktion ausloten und dann (äh.) live berichten.

Was ich garantiert nicht tun werde, ist, mich mit dem ZVV, d. i. der Zürcher Verkehrsverbund anlegen, das würde nämlich bestimmt sehr kompliziert werden. Jedenfalls, wenn man das untige Video als Beispiel herannimmt, wobei man dem schweizer Nahverkehr, bzw. dem Schaffhauser speziell (Ich will hier keine Gerüchte in die Welt setzen, vielleicht sind in der restlichen Schweiz die Bedingungen ja anders.) nicht vorwerfen kann, wenn er nicht jede Art von Tier befördert.

Vom strengen Tonfall der Straßenbahnfahrer mal ganz abgesehen. Aber die sind vielleicht in einem gemeinsamen Verein mit den Berliner Busfahrern, wo sie sich über neue durch-sarkastische-und-boshafte-Bemerkungen-Überraschungs-Methoden austauschen und diese dann geschickt im Arbeitsalltag zur Kundenverwirrung einsetzen.

Jedenfalls ist aus dieser ungewöhnlichen Transportabsicht ein ganz wundervolles, schönes, hintersinniges und sehr schweizerisches Kunstwerk entstanden, das ich unbedingt ausgiebig zu geniessen empfehle:


Der Conny ihr Pony from robert pohle on Vimeo.

Bis dahin wünsche ich gutes Wetter, üppige Gehaltsabrechnungen und liebestolle Anrufe um drei Uhr nachts, je nach Wunsch und Charakter. Und dass meine Erkältung akut den Rückzug antritt.

29. Juli 2008

Das Ding aus einer anderen Welt:
Menschen (oder so) in Neukölln Teil 10

Neulich abend war ich auf dem Nachhauseweg.

Ich lief hinter einer Gruppe englischsprechender Leute (Neukölln wird immer schicker. Selbst um 22.00 noch sowohl nüchterne als auch zurechnungsfähige Menschen auf den Straßen.) her. Plötzlich schrie eine der Frauen auf.
Sie war auf einen Tintenfisch getreten, der soeben von oben auf das Pflaster geklatscht war.


Es war kein kleiner Tintenfisch.



12. Juli 2008

99 Antworten von Frau Feli

1. Ich habe monatelang nichts in diesem Blog geschrieben, und die Gründe dafür sind so zahlreich, dass sie jeden Rahmen sprengen würden.

2. Dies ist die erste Schreibidee seit langem, die mich so gereizt hat, dass ich mich sofort an die Umsetzung gemacht habe.

3. Was mich dann wiederum mehrere Monate gekostet, hat dies zu posten. (Aus hier nicht näher benannt zu wollenden Gründen.)

4. Ich frage mich, ob es typisch ist für viele in Berlin lebende Menschen (Einschränkung: die Zugezogenen), dass sie ein mieses Zeitmanagement haben.

5. Ich frage mich,ob mir das so gut tut, in Berlin zu wohnen.

6. Die logische Schlußfolgerung wäre also: Wo könnte ich stattdessen wohnen? Mir fällt zur Zeit keine andere Stadt ein, wo man so elegant etwas nicht zu Ende bringen kann. Und es letzten Endes dann doch tut, wenn keiner mehr dran glaubt.

7. Ich habe Angst vor Spinnen, den meisten Kühen und sehr großen Hunden, aber nicht vor Pferden und Schlangen.

8. Als ich wenige Monate alt war, hat meine Mutter in das Säuglinstagebuch für den Kinderarzt geschrieben, dass ich Spinat immer ausspucken würde. Das hat sich bis heute nicht geändert. Jedenfalls nicht wesentlich.

9. Leute, die mich, ohne mich sehr sehr gut zu kennen, über meine religöse Auffassung ausfragen wollen, finde ich genauso aufdringlich wie Leute, die dasselbe über Sex tun.

10. Ich koche gern, und manchmal widerstrebt es mir, das zu erzählen, weil ich befürchte (das ist mir auch schon passiert), dass mein Gesprächspartner das normal finden könnte, weil ich eine Frau bin.

11. Ich mache gerne handwerkliche Arbeiten und finde technische Zusammenhänge interessant, und finde es ebenfalls blöd, wenn Leute sich aufgrund meines Geschlechts darüber wundern. (Andererseits möchte ich natürlich dafür Anerkennung. ;) )

12. Handwerkliche Arbeiten haben den Vorteil, dass man dabei nicht so viel denken muss.

13. Ich würde nämlich manchmal mein Hirn ganz gerne abschalten für eine gewisse Zeit.

14. Ich habe mal auf einer Fischplatte in einem edlen Restaurant eine Meeresschnecke gehabt, die so aussah, wie andere Schnecken lebendig. Leider hat sie auch so geschmeckt.

15. Ich war mal ein Kunstwerk. Ich habe bei einer Vernissage in einem Brunnen, der wie eine Badezimmerarmatur aussah, gestanden (nein, in einem Kleid) und Champagner in diesen Brunnen gegossen. Unten an dem Brunnen waren Babyflaschennuckel angebracht, aus denen man hätte trinken können. Währenddessen kamen mir Zweifel, ob die anwesenden Männer die Ironie des Kunstwerks wahrgenommen haben. Ärgerlicherweise habe ich für diesen Job kein Geld bekommen und mich auch nicht genug darum bemüht. Gastgeber war eine durchaus nicht arme Stiftung.

16. Man bekommt sehr kalte Füsse, wenn man lange in Champagner steht.

17. Das hat die anwesenden Männer nicht interessiert und auch gar nicht davon abgehalten, mir am laufenden Band versaute Anträge zu machen, die ich alles andere als erotisch fand.

18. Ich würde gerne Japanisch können.

19. Vielleicht sollte ich endlich mal Italienisch richtig lernen.

20. Ach was.

21. Mangas kann ich wunderbar vor dem Einschlafen lesen.

22. Ich habe die ganze Zeit das Gefühl, andere Menschen ausser mir werden diese 99 Punkte nur zu Ende lesen, wenn ich hier was über Sex schreibe. (Über kalte Champagnerfüsse hinausgehend.)

23. Ich will noch das Buch von Frau Roche lesen, schon gerade wegen der vielen negativen Kritik, die es bekommen hat.

24. Na also. Da haben wir das Thema ja wieder. Geht ganz einfach.

25. Ich wundere mich, wieso viele Leute zu erwarten scheinen, dass ein Buch, in dem es vornehmlich um Sex geht (Aha! Wieder!), anspruchsvoll sein muss. Für meine Begriffe (und nach meiner bisherigen Erfahrung als Leser) schliesst sich das schon fast gegenseitig aus. Also jedenfalls, wenn es sehr explizit wird.

26. Schlechter als "Angst vorm Fliegen" von Erica Jong oder "Ich brauche Liebe" von Klaus Kinski kann es gar nicht sein.

27. Ich habe die seltsame Fähigkeit, Diebstähle zu beobachten oder intuitiv zu erahnen. Einer hat sich mal dermassen offensichtlich vor meinen Augen abgespielt, dass ich die Verkäuferin darauf hingewiesen habe. (Jemand hat versucht, einen Koffer zu klauen..!) Sie hat den Dieb aber laufen lassen. Und einmal habe ich nichts gesagt, weil der Betreffende sehr arm aussah. Und weil er eine Kinderjacke geklaut hat.

28. Wahrscheinlich hätte ich Karriere als Detektiv machen können. Als Kind war das immer mein Traum. Wie Miss Marple oder der sexy Lord Peter von Dorothy Sayers.

29. Den fand ich als Teenager schon sexy. Jetzt wahrscheinlich nicht mehr.

30. Ich kann mich erinnern, das erste Mal gekocht zu haben, als ich noch Mühe hatte, die Bratpfanne alleine auf dem Herd zu bewegen.

31. Bratkartoffeln.

32. Ich war vor einiger Zeit bei Freunden zu Besuch, wo ich ein Aha-Erlebnis sondergleichen hatte: Der Mann des Paares besitzt ein Kinderkochbuch, dass ich als Kind ebenfalls hatte. (Linus lässt nichts anbrennen.) Ich hatte das Buch zum ersten seit Rund 20 Jahren in den Händen und mir fiel ein, dass ich als Kind mehrere Kinderkochbücher besass. Ich muss ein seltsames Kind gewesen sein.

33. Ich habe einmal für eine Zeichenklasse Modell gesessen. Und ja, da musste man sich ausziehen.

34. Modellsitzen ist sehr anstrengend, und die Bezahlung war schlecht.

35. In meinem Heimatort in der Provinz soll der Stundensatz fürs Modellsitzen wesentlich höher sein.

36. Ich war froh, dass ich den Leuten dabei nicht in den Kopf gucken konnte. So genau wollte ichs dann doch nicht wissen.

37. Die Ergebnisse waren lustig. Sehr beruhigend. 20 Leute haben 20 verschiedene Frauen gezeichnet. Von Kate Moss bis Bridget Jones. Faszinierend.

38. Ich kam mir sehr wild vor, als ich mal mit Anfang 20 mit einer Gruppe Leute in einem Schwimmbad eingebrochen bin. Es war Hochsommer und wir waren -natürlich- betrunken. Wir sind über mehrere Zäune geklettert und haben bei Mondschein gebadet. Und ja, da haben wir uns auch ausgezogen.

39. Ich hatte ein kurzes Kleid und Pumps an. Damit klettert es sich sehr schlecht über Zäune.

40. Ich kann mich sehr für Kinderbücher begeistern, Bilderbücher und Romane. Mein aktueller Tip: Königin Gisela. Und: Rico, Oskar und die Tieferschatten.

41. Ich habe heute noch eine Narbe am Knie, weil ich mit zehn Jahren bei meiner Großmutter von dem Häuschen, in dem die Mülltonnen untergebracht waren, heruntergesprungen und dabei gestolpert bin. Das aufgeschlagene Knie ist lange nicht verheilt.

42. Wenn ich mir Schuhe kaufe, habe ich bisher immer eine halbwegs vernünftige Begründung gefunden.

43. Das ist einfach für mich, weil ich nicht viel Kleidung -und Schuhe- besitze.

44. Ich finde es meistens fürchterlich, Kleider einkaufen zu gehen. Im Idealfall dauert ein Kleiderkauf bei mir 20 Minuten, Anprobieren eingeschlossen.

45. Ich könnte mich tagelang in Buchhandlungen aufhalten. (Bücher kaufen ist dagegen gar kein Problem!)

46. Ich bin in einer Buchhandlung aufgewachsen. Ich könnte mir keinen inspirierenderen Ort vorstellen.

47. Ich liebe jede Art von Wissensspeicher. Oder Phantasiespeicher, wo die Bilder gesammelt sind, die andere Leute im Kopf haben: Kunstmuseen zum Beispiel.

48. Ich hasse frühes Aufstehen, obwohl ich die Morgenstunden wunderschön finde, wenn ich es doch einmal tue. Meistens.

49. Als Kind habe ich Schokoladenpudding gehasst. Wegen der Haut obendrauf. Heute kennen Kinder Haut auf Pudding wahrscheinlich überhaupt nicht.

50. Heute habe ich zwei Nichten, die es lieben, solche Geschichten, wie diese 99 Punkte erzählt zu bekommen. Und von der Haut auf dem Pudding. Und sie sagen zu mir: Erzähl uns was von früher. Wie ich es früher zu meiner Oma gesagt habe. Seltsames Gefühl.

51. Inzwischen bin ich immerhin soweit, dass ich Schokoladeneis liebe, das mochte ich ursprünglich auch nicht.

52. Erdbeeren habe ich schon als Kind gemocht, und ich habe sie bei meinen Großeltern im Garten direkt von der Pflanze gepflückt. Dabei hat mich immer gestört, dass die Blätter seltsame Spitzen hatten, die unangenehm an den Knöcheln gepiekst haben.

53. Egal war mir, wenn die Erdbeeren noch ein bisschen sandig waren.

54. Mein Großvater hatte das heruntergekommenste Gartenhäuschen in der ganzen Schrebergartensiedlung. Es war hellblau gestrichen, und die Farbe blätterte ab. Jahrelang hatte er vor, es in einer anderen Farbe zu streichen.

55. Mir ist das als Kind nie aufgefallen.

56. Ich wollte immer auf Händen laufen und jonglieren können.

57. Das zweite habe ich lange versucht, kann aber beides bis heute nicht.

58. Ich kann mich noch an das erste Buch erinnern, das ich gelesen habe. Ich habe ewig gebraucht.

59. Ich habe als Kind nicht verstehen können, wieso man plötzlich nicht mehr vorgelesen bekommt, wenn man selbst lesen kann.

60. Noch heute ist etwas besonderes, wenn mir jemand, der mir viel bedeutet, vorliest. Also, in einer Beziehung, soll das heissen.

61. Venen auf Männerarmen sind etwas, wo bei mir mitunter das rationale Denken komplett aussetzt.

62. Backen und Kochen löst so eine Art Beruhigungsmodus in meinem Hirn aus. Wie Bildschirmschoner.

63. Ausser wenn was schief geht.

64. Ich kann mir nicht vorstellen, was ich machen würde, wenn ich in einem Zeitalter ohne Telefone geboren worden wäre.

65. Ich bin kurzsichtig, und ich vertrage Kontaktlinsen nur zeitweise. Die Welt, die ich dann sehe, irritiert mich unwahrscheinlich. Sie wirkt so masslos.

66. Ungefähr so, wie auf Fotos, die mit einem Fischaugenobjektiv aufgenommen wurden.

67. Ich finde den Ulysses von James Joyce lustig. Ich weiß, dass viele Menschen diese Meinung nicht teilen.

68. Ich bin Linkshänder und versuche gelegentlich Hinweise auf meine vielleicht doch vorhandene geniale Begabung daraus abzuleiten.

69. Ich bin ausgewiesener Kaffeetrinker. Denken ohne geht gar nicht. Also morgens jedenfalls.

70. Ich muss unter allen Umständen ein gefülltes Glas Wasser neben dem Bett stehen haben, sonst kann ich nicht gut schlafen. Auch, wenn ich es oft gar nicht trinke.

71. Ein ausgeprägter Tick von mir ist, die Inhaltsangaben auf Nahrungsmitteln zu lesen. Das Ziel ist dabei, Geschmacksverstärtker unter allen Umständen und möglichst alle künstlichen und viele dubiose/unverständliche/naturidentische Inhaltsstoffe zu vermeiden.

72. Ich finde es interessant, mir die Gesichter von Passanten auf der Straße oder im Café anzusehen. Bei Männern ist es mir schon passiert, dass der Betreffende gedacht zu haben scheint, ich wäre interessiert an ihm.

73. Jahrzehntelang habe ich zu der Ich-gehe-ungeschminkt-nicht-mal-zur-Mülltonne-Sorte Frau gehört. Das hat sich bei meinem vorletzten Freund geändert. Ich war ehrlich erstaunt, dass die Welt normal weiter ihren Gang nahm, obwohl ich mich ihr ungeschminkt stellte.

74. Ich hatte als Grundschulkind mal einen Badeanzug mit Verkehrsschildern drauf.

75. Ein Hobby von mir ist, meine Verleser von Schildern und ähnlichem zu sammeln.

76. Ich habe mir als Teenager zeitweise die Haare mit Henna rot gefärbt. Erstaunlich, wie intensiv der Ton bei Leuten mit ohnehin dunklen Haaren werden kann. Zeitweise waren sie auch schwarz. Und ich habe sie auch mal ganz abrasiert.

77. Zu dieser Zeit gab es Gelegenheiten, wo meine Mutter sich geweigert hat, mit mir in der betreffenden Kleidung einkaufen zu gehen. Das hat mich damals genervt, aber eigentlich war ich stolz darauf, dass ich etwas Eigenes hatte.

78. Die Lederjacke, um die es unter anderem ging, besitze ich immer noch, ich trage sie aber nicht mehr.

79. Putzen finde ich fürchterlich. Zeitverschwendung. Wird sowieso wieder dreckig. (Manchmal raffe ich mich aber auf.)

80. Ich bin einer der Traumzielgruppenmenschen, die tatsächlich gezielt Radiosendungen hören.

81. Ich habe keinen Fernseher, und ich glaube, da besteht ein Zusammenhang.

82. Ich werde durchschnittlich fünf Jahre jünger geschätzt als ich tatsächlich bin. Natürlich finde ich das schmeichelhaft, aber manchmal denke ich, ich habe wirklich eine Art Peter-Pan-Syndrom. Aber ganz Berlin ist ein einziges Peter-Pan-Syndrom.

83. Ich habe an sich kein Problem damit, älter zu werden. Ich fürchte nur, wenn ich in meinem Beruf arbeiten werde, keine Zeit mehr für mich selber zu haben. Oder es nicht mehr in den Beruf zurück zu schaffen, wenn ich mal Kinder habe. Was mir sehr wichtig ist. Also, beides.

84. Ich habe bisher noch jede Grünpflanze kleingekriegt, und das ist mir etwas peinlich. Ich sage immer, dass die Pflanzen Selbstmord begehen, wenn ich auftauche.

85. Ich habe eine Schwäche für Experimente. Ich muss alles ausprobieren.

86. Schokolade mit Salz zum Beispiel. Geglückt: Sehr lecker!

87. Dating-Portal: habe ich auch ausprobiert, fürchterlich.

88. Ich fands nicht so schlimm, ich habs ja als Experiment gesehen.

89. Ich liebe es, in Cafés zu sitzen und der Zeit beim Vergehen zu zusehen. Das macht aber nur Spaß, wenn man nicht unbegrenzt Zeit hat.

90. Ich kann es nicht leiden, wenn auf Kleidungsstücken, die ich kaufe, sichtbar der Name des Herstelllers angebracht ist.

91. Das hindert mich gar nicht daran, viel Geld für Kleidung oder Schuhe auszugeben, wenn ich es mir gerade eben so leisten kann. (Oder auch, wenn ich es mir nicht leisten kann.)

92. Kampfsport macht mir viel Spaß, aber ich habe es bisher nicht geschafft, mich in einem Verein anzumelden. (Das hängt auch damit zusammen, das mich Vereine als solche abschrecken.)

93. Ich gehe gerne frühstücken, aber nicht Sonntags, wenn die Cafés völlig mit Frühstückern überfüllt sind.

94. Ich mag keine Brunchs, weil ich mich unter Druck gesetzt fühle, alles zu probieren. Und nachher ist mir schlecht vom vielen Essen. Ich will meinen Teller für mich. Ich bin nämlich manchmal futterneidisch. Hehe.

95. Ich habe eine Tätowierung, die leider schon etwas verblasst und insgesamt nicht sehr gut gestochen ist. Ich dummes junges Ding hab mir einen Student gesucht, keinen Meister ;)

96. Wer in obigem Punkt enthaltenes Zitat eines meiner Lieblingsmusiker/-gruppe
.. erkennt, bekommt einen Preis.

97. Ich liebe Bücher ganz besonders, wenn sie eine surreale, unwirkliche Ebene enthalten, die plötzlich in den uns bekannten Alltag einbricht. Wie bei Murakami.

98. Ich liebe jede Art von Kunst, die dieses Element enthält.

99. Träumen ist mir sehr wichtig. Nachts und Tags.

Hab ich übrigens von Kathrin, die ihr Blog aus (den Grund wollte sie hier nicht sehen) XXXgründen (hoffentlich!) vorübergehend abgeschaltet hat.

13. November 2007

Elfen Content II

Ha. Da schreib ich mal was über Elfen, und prompt lassen sie einen gar nicht mehr in Ruhe, die kleinen Racker. Ich habe einen totaaal tollen Link gefunden (read: empfohlen bekommen), wo man seinen Namen eingeben kann, und dann wird da ein Elfenname draus konstruiert. Das ist natürlich beinahe noch kindischer (weil, eventuell gar nicht für Kinder, sondern für kindische Erwachsene wie mich ausgedacht), als das Tool unten mit den Zootieren. Das ja vermutlich tatsächlich für Kinder entwickelt worden ist. Hier also nun mein Elfenname, auf englisch allerdings:

Your fairy is called Water Elffilter
She is a cheerful sprite.
She lives near bubbling brooks where Lords and Ladies and Cuckoo's Pint grow.
She is only seen on midsummer's eve.
She wears deep blue dresses. She has delicate green wings like a cicada.



Was mich auch gleich zu meiner nächsten Überlegung führt, dass es ja vielleicht nett und lustig wäre, hin und wieder einen englischsprachigen Eintrag zu posten. Nein, mein Englisch ist nicht outstanding oder irgendwas vergleichbares. Mein Englisch ist crappy. Aber ich bin sooo stolz, dass sich (siehe die schicke Weltkarte rechts) offenbar in den U,S and A (um mit Borat zu sprechen) einige nette Menschen gefunden haben, die regelmäßig mein Blog lesen. Und ich dachte, vielleicht haben die (und alle anderen Leser ebenfalls) vermehrt Spaß, wenn sie sich gelegentlich über mein crappy english amüsieren können. Abgesehen davon, dass ich natürlich opportun, geltungssüchtig und überaus durchtrieben bin und daher beabsichtige, zu versuchen, höhere User-Zahlen in diesem Neukölln-an-der-Straßenecke-Blog zu generieren. Weil ich nämlich finde, dass es einfach eine Sauerei ist, wie wenig Leute in der Welt deutsch sprechen und wie viele englisch. Und weil es einfach unfassbar ist, was andere Blogs (allein schon deutsche) an Seitenaufrufen haben. Ganz zu schweigen von englischsprachigen Blogs. 1792 Kommentare . Haaaallooo?!
Also, ich will mich auch gar nicht beschweren, da steigt auch der Erfolgsdruck gleich so und man kann gar nicht mehr so gemütlich vor sich hin pusseln sondern muß sogar noch Sachen schreiben, die überprüfbar oder/und literarisch anspruchvoll sind, und das muß ja nun auch nicht sein. Hehe.
Außerdem müßte ich dann wohl noch an meinem Vokabular arbeiten, ich hab nämlich nicht alles begriffen, was oben in dieser Elfen-Charakterisierung steht.(Brooks?!) Und Elfisch oder Elbisch oder wie man das korrekt (und Potter-ish bzw. HdR-ish) nennt, ist das ja schon mal nicht. Naja, ein bisschen Rätselhaftigkeit ist ja auch mal ganz nett.

10. November 2007

Eigenartig

Ich war heute nachmittag in einer großen Berliner Buchhandlung, die Berliner werden sich wahrscheinlich vorstellen können, welche. Dort bin ich so herumgestrolcht und habe mir angesehen, was es an Neuerscheinungen gibt. Ich stieß zum Beispiel auf das neueste Machwerk von Wladimir Kaminer, den ich sehr gerne lese. Während ich mir voller Begeisterung umgehend die ersten beiden Kapitel einverleibt habe, mußte ich so laut kichern, dass sich andere neugierige Kunden sofort genähert haben und auch gleich neidisch wurden, weil sie selber in das Buch reingucken wollten, das sie ohne mein Gegacker gar nicht bemerkt hätten.
Nun, das nur nebenbei.

Beim Weiterschlendern stieß ich auf ein Buch von einem jungen Autoren über die Camorra. Das interessierte mich auch, und ich sah mir Titel und Klappentext näher an. Da ich mir ziemlich sicher war, auch schon eine Rezension dazu gelesen zu haben, wunderte ich mich, dass mir entgangen sein mußte, dass der Autor aus Nepal kommt. Das stand nämlich im Untertitel. Ich stand da so und sann vor mich hin, wie ein Nepalese wohl die Europäer und die Mafia sehen mag, als sich langsam in meinem Hirn die Frage breit machte, wo die Camorra eigentlich noch gleich angesiedelt war.

Sizilien, dachte ich. Bestimmt, da haben sich doch so viele schreckliche Familiendramen abgespielt. Irgendwie kam mir das aber komisch vor. Ich las nochmals den Titel, den Untertitel. Und gaaanz, gaaanz langsam dachte ich bei mir:
"Hm. Da steht gar nicht Nepal."
"Da steht Neapel. Klingt auch gleich viel logischer."

Ohje. Wo soll das noch hinführen? Im Alter von erst 33 Jahren?

Das wird eventuell eine neue Rubrik werden, hier, am Kuchentresen. Frau Felis gesammelte Verleser. Das hab ich nämlich ganz oft, ich lauf so durch die Stadt, durch mein Leben, und lese irgendein Schild. Und da steht was drauf, was mir überhaupt nicht einleuchten will. Oder was ich gleich lustig finde. Aber meistens dauert es ein bisschen, und ich wundere mich so vor mich hin, und irgendwann dämmert mir, dass ich völligen Unsinn in den Schriftzug hineingelesen habe und dass das da gar nicht steht. Und auch gar nicht besonders skurril oder lustig ist. Was skurril ist, ist mein Hirn, dass mir irgendwelche Dinge eingibt, die mich glauben machen, ich wäre in einem Roman von Murakami und müßte mich plötzlich mit grünen Monstern auseinandersetzen, die in meiner Küche sitzen und fragen, ob sie bitte einen Kaffee mit wenig Milch haben könnten.
Puh. Manchmal finde ich mein Hirn ein bisschen anstrengend. Aber wenigstens hab ich meinen Spaß.

5. November 2007

Kennen Sie Elfen persönlich?

Ich bin ein großer Fan von Island.

Weil es dort eine außergewöhnliche Landschaft gibt, fertig gefüllte Badewannen in freier Natur (naja, Geysire und - wie ich soeben gelesen habe - tatsächlich massenhaft Thermalbäder unter freiem Himmel!) (Ha!), tolle Musiker (Björk), tolle Schriftsteller (Halldór Laxness) (z.B.) und tolles Essen (Fisch in rauhen Mengen). Wenn man sich dann mal die sauer eingelegten Schafhoden wegdenkt.

Bezogen auf die Einwohnerzahl von Island müssen verhältnismäßig viele Isländer Künstler sein, denn die Leute da treten sich ja nun nicht gerade gegenseitig auf die Füsse. Sie haben 2006 die 300.000er Grenze überschritten. Da hat ja Schleswig-Holstein mehr Einwohner.

Anthropologen und Biologen schreien Hurra wenn sie Island hören, weil die Isländer über Jahrhunderte nur untereinander geheiratet haben, und ihre Gene daher eine so ursprüngliche Struktur besitzen, dass man an ihnen gut die Entwicklung von Erbkrankheiten usw. untersuchen kann. Und Pferdezüchter schreien auch Hurra, aus dem gleichen Grund, aber auf Island-Pferde bezogen. Leider ist es auch entsetzlich teuer und sehr weit weg, (was es ja noch reizvoller macht) weshalb ich noch nicht da war. Und insgesamt gelten die Isländer als sehr nett und ein bisschen verschroben. So viel ich weiß.

Und es gibt Elfen.

Was wohl ein Grund ist, weshalb man die Isländer allgemein für sehr nett und ein bisschen veschroben hält. Ich finde es, im Sinne der Verschrobenheit, sehr liebenswert, dass die isländische Regierung eine Beauftragte ernannt hat, die allein für Elfen zuständig ist. Obwohl das schon wirklich ziemlich verschroben ist. Die Isländer verstehen auf dem Gebiet wohl auch gar nicht so viel Spaß und nehmen das mit den Elfen also eher ernst. Ich habe vor einigen Monaten (Die Zeit, Stimmt's? von Christoph Dröscher. Datum leider momentan verschollen) einen Artikel gelesen, wo es geheißen hat, bestimmte Straßen, die durch Gebiet führen, das traditionell dafür bekannt ist, den Elfen zu gehören, können erst gebaut werden, wenn man entsprechend mit den Elfen verhandelt hat. Ich bekomme dann gleich Assoziationen an den skandinavischen Weihnachtsnisse, dem man ein Schälchen Milch hinstellt, damit er auch im nächsten Jahr das Haus bewacht und Geschenke für die Kinder bringt. *Hust*. Ob das bei Elfen so ähnlich geht?
Tomte, so sein Name in Schweden und Finnland, ist übrigens eine weitere wunderbare Kindheitserinnerung, die noch in meinem Hinterkopf schlummert.

Auf jeden Fall gibt es hier ein Foto, wo man ein Modell einer Sandkiste für Elfenkinder bewundern kann. (!!) Natürlich ist das keine echte Elfensandkiste, denn die sind ja unsichtbar. Ausserdem gibt es zu noch weiteren Fotos aus Island aktuelle Geschichten und Informationen über Island, sehr nett anzusehen.

UND: Der Wikipedia-Eintrag zu Elfen behauptet, die Geschichte mit der Elfenbeauftragten wäre ausgedacht und von einem Deutschen (!) aufgebracht worden! Ts. (Da seh ich gar nicht ein! Da glaub ich jetzt einfach nicht dran. Phhh.)

Kurios ist vor allem daran, dass die Fotostrecke in der "Zeit" genau jene Elfenbeauftragte Erla Stefánsdóttir nennt als Urheberin der Beschreibung dieser Elfenkindersandkiste. Und der Autor schreibt, er hätte sich mit ihr unterhalten. Tsts. Dann müßte die Beauftragte ja mindestens den Autoren angelogen haben. Oder der Autor ist völlig in der isländischen Mythologie aufgegangen. Oder, was ich ja ehrlich gesagt vermute, die Isländer fanden die Idee so gut, dass sie umgehend eine Beauftragte ernannt haben. Der Einfachheit halber gleich die, die auch in dem ursprünglichen Artikel von 1995 genannt wurde. Oder die Wikipedia hat Unrecht. Bäh.

3. November 2007

Bin ich ein Spielkind ?



Die wunderbare K. hat mir ein Link zum New Yorker Zoo ans Herz gelegt. Übrigens zu der Filiale (?! Wie nennt man das bei Zoos?) in der Bronx, also sozusagen das Neukölln von New York. Ich fühle mich schon rein emotional sehr verbunden. Obwohl ich normalerweise eigentlich eher zu sagen pflege, dass Neukölln die Bronx von Berlin ist. Bronx klingt irgendwie cooler.
Na, und die haben auf ihrer Website ein tolles Spielzeug installiert "Build your wild self"...(oha!)
und da kann man sich selber als Zootier nachbauen. Superspaßig, genau mein Ding um ein bisschen den Nachmittag zu verdallern. Und ich wollte schon immer "red river hog ears" haben, mit "long white tassels", die "fluff out as a defense mechanism to make you look bigger and intimidate 
predators". Sehr praktisch. Unterstützen die Selbstverteidigung und sehen doch knuffig und fluffig aus. So was braucht man in Berlin. Und ich habe ja eine große Schwäche für Dinge, seien 
es Kunstwerke oder Websites oder beides, wo man interaktiv dran herumbasteln kann und dann
kommt irgendwas lustiges bei raus. Toll.  

Jetzt muß ich mich nur an den Gedanken gewöhnen, ohne diese schicken Zebra-Beine rumlaufen zu müssen.

30. Oktober 2007

Aber Herr Direktor, ich bin doch nur ein Abenteuer für Sie !


Link: sevenload.com

Gestern ist traurigerweise die wunderbare Evelyn Hamann gestorben, eine der lebhaftesten
Interpretatorinnen der wahren Seele der Deutschen. Ich liebe Loriot, und ich liebe Evelyn Hamann. Sie hat uns gezeigt, wie stoisch und störrisch wir durch unser Leben stolpern, immer
auf der Suche nach denselben Fehlern. Und dabei hat sie uns bewiesen, als wie viel einfacher dieses Leben sich herausstellt, wenn wir etwas Selbstironie aufbringen und zumindest hinterher über uns lachen können. 
Mich hat immer begeistert, mit was für einer Ernsthaftigkeit die beiden haben uns glaubhaft machen können, dass die Menschen die sie verkörpert haben, vollkommen von ihrem Tun überzeugt waren. Und gerade Evelyn Hamann war eine Schauspielerin, die so völlig in ihren Rollen aufgehen konnte, dass man sie mitunter kaum wieder erkannte. Das lag natürlich auch an geschickter Maske, aber trotzdem zeigte sie uns meisterhaft, dass es eigentlich die kleinen Ticks und Eigenheiten sind, die einen Charakter unverwechselbar und liebenswert machen. Und das ist das, was mich an ihr am meisten beeindruckt hat: Dass sie es verstand, an jeder ihrer Figuren sympathische ebenso wie unsympathische oder versponnene Seiten hervorzuheben und uns uns selbst wiedererkennen liess. Farewell, Evelyn! 

An dieser Stelle einer meiner Lieblings- Sketche (der Filmgeschichte!) mit Evelyn Hamann und Loriot: "Liebe im Büro".

1. September 2007

Tadaaa!

Ha! Das isser! Das ist mein Header, wie ich ihn seit Anbeginn dieses Blogs hatte haben wollen! Und immer ist mir das Format des Fotos bzw. die Voreinstellungen von blogspot in die Quere gekommen. Und jetzt habe ich es endlich geschafft, mit Hilfe der beim neuen zweiten Job erworbenen Bildbearbeitungskenntnisse (!) das ursprüngliche Foto auf eine Blog- verträgliche Größe zu beschneiden und hier -hach- tatsächlich unterzubringen. Ich bin ja sooo hingerissen. Damit passen auch Foto und Blogüberschrift sowie die Idee dahinter wirklich zusammen. Denn als begeisterte Kuchen- Konsumentin und -Bäckerin wollte ich natürlich die Assoziation mit einem Café herstellen. Die Idee mag nicht neu sein, aber jedenfalls jetzt und hier ist es meine. Und ich wollte unbedingt dieses Foto verwenden, denn

-ich habe es selbst aufgenommen, und es sollte schon ein selbstgemachtes und kein überlassenes oder geliehenes sein.
-ich habe es in der Caféhaus- Stadt schlechthin, in Wien, gemacht und zwar
-an einem besonders schönen, etwas melancholischen Abend im sommerlichen Zwielicht.
-das Café, das Café Prückel gegenüber dem Museum für angewandte Kunst, ist ein besonders schönes. Das habe ich hier wahrscheinlich auch schon erwähnt, aber ich erwähne es gerne noch mal: es ist komplett und original im Stil der 50er Jahre eingerichtet, es hat unmögliche Kellner (natürlich) und ich liebe es!
-das Café Prückel hat wunderbaren Kuchen und selbstverständlich ebensolchen Kaffee.
-ich hatte zum Zeitpunkt des Fotos das Stadium in der Kommunikation mit dem Kellner erreicht, wo er begann, mich als Person wahrzunehmen. Das lag allerdings hauptsächlich an meiner großartigen Gastgeberin in Wien, die dort Stammgast ist und alle Kellner mit Vornamen kennt und diesen mit Du anspricht.
Also: ein Frau-Feli-Foto, wie es typischer nicht sein könnte.
Jetzt fange ich nur schon wieder an zu grübeln, ob mein Blog auch nicht spießig aussieht. Aber manchmal geht eben nicht alles. Die skurrilen Aussetzer muß ich hier in sprachlicher Form unterbringen.

30. August 2007

Menschen in Neukölln Teil 8

Ich kam gestern sehr müde von einer ausgiebigen Stadtführung zurück und hatte gerade die letzten Stufen des U-Bahn-Ausgangs auf den Hermannplatz erklommen, als ich zweier Menschen ansichtig wurde. Einer sehr dicken, großen Frau, die ich natürlich auch schon häufiger gesehen hatte und eines sehr dünnen großen Mannes, offenbar ihr Partner/Mann/Freund. Beide waren ärmlich gekleidet und wirkten ziemlich ungepflegt.
Und während ich im Halbschlaf vorüber schlurfe (ich hatte in der U-Bahn leider geschlafen), höre ich wie er zu ihr sagt:
Du nimmst doch so viel Tabletten, da brauchst du gar nicht so viel zu essen.

Hm. Irgendwo muß man ja anfangen mit dem Sparen.

29. Mai 2007

Noch mehr Mai





Hier folgen noch zwei Fotos, die inhaltlich rein gar nichts miteinander zu tun haben, die sind einfach hintereinander
gespeichert. Das eine ist natürlich! noch aus Kreuzberg, ein überaus gelungenes Wallpaper, wie ich finde. Wenn es auch ein bisschen an diesen ganzen seltsamen Emily- Kram erinnert, den man so kaufen kann bzw. kaufen soll, was auch der Grund ist, weshalb ich es seltsam finde. Egal. Trotzdem toll.
Das andere zeigt natürlich den Hausarzt bei seiner Lieblingsbeschäftigung: Unsinn machen und damit Frau Feli verwirren. In diesem Fall hat er im heimischen (heidelbergischen) Supermarkt das Herz einer Plüschfigur gewonnen bzw sie seins (wer weiß das schon?) und mußte mit ihr Walzer tanzen. Es folgt ein Foto von Erna. Erna ist orange und Schildkröte. Wir haben sie aus dem allseits beliebten blau- gelben Möbelhaus adoptiert, wo ich an der Kasse eine denkwürdige Unterhaltung mit ihr hatte. Denkwürdig, weil rings um uns lauter andere Kunden (darunter viele Eltern, die müßten doch abgehärtet sein)schwer beeindruckt zugeguckt haben.

Ersma total revoluzzionära 1. Mai








So, nachdem ich die 1. Version dieses Eintrags dann auch mal wieder gelöscht hatte, hier nun also derselbe Text aus der Erinnerung. (GRPFLXKRSSS!)
Eigentlich sind die Dame K. und ich mehr aus Zufall beim sogenannten Myfest gelandet. Die K. konnte ihre Abhängigkeit von türkischen Sesam- Riegeln nämlich nur in Kreuzberg und nicht im langweiligen Prenzl Berg (hähä!)befriedigen. Also fanden wir uns unversehens in einer gewaltigen Menschenmenge wieder, die hier nur unzureichend wiedergegeben werden kann. Wahrscheinlich, weil einem Menschen ausweichen, wenn man eine Kamera zückt, aber nicht, wenn man versucht, sich in einer Menge einfach auf seinen zwei Füssen zu halten. Bewaffnet mit den oben genannten Riegeln sowie Bratwürstchen für 1 (!) € kämpften wir uns bis zum Heinrichplatz vor, wo es so unvorstellbar laut war, dass man kaum noch den eigenen Gedanken folgen konnte. Die auf der Oranienstrasse ansässigen Plattenläden und Clubs hatten jeder ihre eigene Band engagiert, natürlich mit zum großen Teil rivalisierenden Musikrichtungen, an deren akustischem Kreuzungspunkt die Damen K. und F. längere Zeit unglücklich verkeilt waren. Es schien aber sonst niemanden zu stören. Ich habe sogar schlafende Säuglinge gesehen. Wahrscheinlich wollte man akustischen Ausgleich zu fehlenden nachmittäglichen Kloppereien schaffen. Ein gewissen Anteil daran sollen auch die "Deeskalierungsteams" der Polizei gehabt haben. Angeblich gab es auch Einheiten, die in Zivil mit so blauen Westen aufgetreten sind, wir haben aber nur die üblichen Verdächtigen in grün gesehen. Die trugen dann auch die Westen, wirkten auf mich aber doch eher furchteinflößend. Aber wie wir alle wissen: Lächeln soll helfen! Was ja wohl für beide Seiten gilt.
Des weiteren sind die Fliederbüsche in meinem Innenhof zu bewundern, wobei auch dieser Eindruck massiv trügt. Der Innenhof ist klein, dunkel und sehr kalt und kann leider außer den Fliederbüschen keinerlei Hübschheiten aufweisen.

26. April 2007

Best of Log Files

Es ist einfach unfassbar, was ich für google- Anfragen bekomme. Ich merke da sonst nicht viel von, weil ich nicht so häufig in dieses Account, was meine Aufrufe zählt, reingucke, aber heute abend hats mich echt umgehauen. Die meisten Anfragen kommen, abgesehen von dem tatsächlichen Blog- Namen, für den Vollkornkirschkuchen. (Äh, übrigens, muß ich noch ändern: weniger Saft! Und die Eiweiß doch besser steif schlagen.*verlegenräusper*) Aber dann, dann gehts los:

(kurzgeschichten koscher essen)
(hüftgold abtrainieren wie)
(bordsteinschwalbe linz)(gröl!)
(friseurweisheiten)
(krankenschwestern die ihn gerne mal nehmen)
(äähhh, Moment mal, das kam hier aber so nicht vor!) (Wen eigentlich?!) (Vielleicht einen Kümmerling oder so?)
(lederhose seks frauen motorrad) (Da gabs zwei ähnliche Anfragen, aber beide falsch geschrieben. Hm. Da könnte man auch schon Geschichten draus machen..)
(axel hacke kühlschrank bosch dsl)(Hat der Kühlschrank von Axel Hacke neuerdings auch DSL?? Fragt sich der geneigte Leser.)
(penny am hermannplatz) (hmmm, erstmal auschecken, bevor man sich da reintraut, oder wie?)
(meeresschnecken kochen) (Uuuurrghh. Meine Meinung dazu kennt ihr.)
(mach dich nackig schaf comic) (Will ich diesen Comic kennen? Stehen Wölfe auf P*rn*graphie? Oder Schafe? Man weiß es nicht.)
(bursche knackig foto) (Oha. Mehr zum Thema. Diesmal die andere Richtung.)
(tuerkische baufirma) (Na, das, was der (oder die?) hier gefunden hat, war bestimmt nicht, was er wollte.)
(linkshänder krankenschwester) (??) (Gibts linkshändige Spritzen oder sowas?)
(schmachtlappen rezept) (Was davon kann man essen, bitte?)

Die hinteren Einträge stammen übrigens von mir. (Ach.) Ein paar hab ich aus Gründen des guten Geschmacks rausgelassen, die waren aber auch sehr spaßig. Suchanfragen, die mit hmm, Seks zu tun haben, bekommen was unglaublich lustiges, wenn derjenige aus Unwissenheit den Sinn total verdreht und dabei was ganz anderes rauskommt. Hoho. Was hab ich gelacht. Also, so generell, über alle. Mir ist das Make up in die Augen gelaufen. Kichert Frau Feli.